AKTUELL
SEX WORK – EINE KULTURGESCHICHTE DER SEXARBEIT
2. APRIL bis 25. OKTOBER 2026
BUNDESKUNSTHALLE, BONN
Beteiligungen mit Werken von Elfriede Lohse-Wächtler
Die Geschichte der Sexarbeit lässt sich von weit vor der Antike bis in die Gegenwart verfolgen. Welches Menschenbild die Zeit prägte, welche Werte galten und wer Macht ausübte, lässt sich auch daran ablesen, wie gesellschaftlich mit Sexarbeit umgegangen wurde. Sie bedeutete in manchen Zeiten für Frauen eine von wenigen Möglichkeiten, selbständig Einkommen zu generieren. Ihre Geschichte wurde bislang meist aus einer Außen-perspektive geschildert. Die Ausstellung
Sex Work erzählt die Geschichte anders: Gemeinsam mit einem Kollektiv forschender Sexarbeiter*innen wird in der Bundeskunsthalle Kunst, Kulturgeschichte und Archivmaterial präsentiert, orientiert an einem zentralen Prinzip: Nichts über uns ohne
uns!
VORSTANDSWECHSEL
NOVEMBER 2025
Antje Kossak, Mitbegründerin des Förderkreises ELW, verabschiedet sich nach über 30 Jahren aus dem Vorstand.
Wir danken ihr für ihr großes Engagement im Rahmen des Förderkreises, dem Werk von Elfriede Lohse-Wächtler den gebührenden Platz in der Kunst der 1920er und 1930er Jahre zu verschaffen.
Als neues Vorstandsmitglied begrüßen wir Dr. Maren Koormann.
»Ich als Irrwisch«
28. JUNI bis 02. NOVEMBER 2025
KUNSTHALLE VOGELMANN, Heilbronn
Die Malerin und Zeichnerin Elfriede Lohse-Wächtler (1899-1940) zählt zu den bedeutenden künstlerischen Stimmen des frühen 20. Jahrhunderts. Ihre dynamische, einfühlsame, schlicht unverwechselbare Bildsprache sucht im Realismus der Weimarer Zeit ihresgleichen.
In Kooperation mit dem Ernst-Barlach-Haus Hamburg und dem Franz-Marc-Museum, Kochel am See.
FEBRUAR 2025 | STOLPERSTEIN
POOLSTRASSE 14, Hamburg-neustadt
Verlegung eines STOLPERSTEINES zum Andenken an Elfriede Lohse-Wächtler vor dem Haus Poolstraße 14 in Hamburg.
»Ich als Irrwisch«
02. März bis 08. Juni 2025
franz marc museum
Das Franz Marc Museum widmet der Künstlerin Elfriede Lohse-Wächtler (1899–1940) eine umfassende Ausstellung, die ihr einzigartiges Œuvre und die bewegte Lebensgeschichte beleuchtet. Mit rund 80 Gemälden und Zeichnungen aus öffentlichen und privaten Sammlungen bietet die Schau einen facettenreichen Überblick über alle Werkphasen der Künstlerin, deren unverwechselbare Bildsprache tief in die Themen Identität, Ausgrenzung und Selbstermächtigung eintaucht.
18.+19. JANUAR 2025 | SYMPOSIUM
ernst barlach Haus
Elfriede Lohse-Wächtler
Heute
Das Symposium bündelt den aktuellen Stand der Forschungen zu Elfriede Lohse-Wächtler und möchte diese durch weiterführende Fragen voranbringen.
Die Tagung richtet sich nicht nur an Experten, sondern ausdrücklich auch an Studierende und kunstinteressierte Laien.
Das Programm finden Sie hier.
Kosten: Teilnahme frei
Anmeldung:
info@barlach-haus.de
4. Dezember 2024 | 19 UHR
ernst barlach Haus
Ein festlicher Abend mit Musik, Tanz undLesung.
Zum 125. Geburtstag von Elfriede Lohse-Wächtler luden das Ernst Barlach Haus und der Förderkreis ELW zu einem festlichen Abend mit Musik, Tanz und Lesung ein. Nach der Begrüßung durch Karsten Müller, Ernst Barlach Haus, und Maren Koormann, Förderkreis ELW wurde der Abend mit einer Sonate für Violine und Klavier von Erwin Schulhoff (1894-1942) eingeleitet. Tanja Becker-Bender verzauberte das Publikum mit Ihrer Violine, begleitet von dem virtuosen Tastenspiel von Alexei Petrov auf dem Flügel. Die Schauspielerin Hildegard Schmahl entführte uns mit Briefen und Texten von und über Elfriede Lohse-Wächtler in das Leben der Künstlerin in Dresden und Hamburg. Zu ihren frühen Jahren gehörte neben der Malerei und Grafik auch der Tanz. Mit dem Ausdruckstanz 'zeitsprünge' zu einer Sonate für Violine solo von Erwin Schulhoff (Tanja Becker-Bender) beeindruckte die Dresdener Tänzerin Katja Erfurth. Mit ihrem Tanz in Stille 'auf grund' rundete sie das Geburtstags-Programm ab.
Bei einem geselligen Ausklang mit Wein und Käse schwärmten die rund hundert Gäste von der sehr berührenden Hommage an Elfriede Lohse-Wächtler.































